Wann sollte die Kliniktasche gepackt werden?
„Idealerweise beginnt man um die 34. Schwangerschaftswoche damit, alles für den Klinikaufenthalt zu besorgen. Spätestens ab der 36. Schwangerschaftswoche sollte die Kliniktasche gepackt sein und bereitstehen“, empfiehlt Hummel. Ab diesem Zeitpunkt kann es jederzeit losgehen – auch wenn die meisten Babys erst um den errechneten Geburtstermin oder etwas später kommen. „Das rechtzeitige Packen bringt viele Vorteile“, weiß die Expertin. „Wenn Schwangere ihre Kliniktasche frühzeitig richten, können sie zusätzlichen Stress und Hektik vermeiden, wenn die Wehen plötzlich einsetzen. Dadurch kann sich die Mutter auf das Wesentliche konzentrieren: die Geburt des Babys.“ Außerdem bleibt genügend Zeit, fehlende Dinge zu besorgen und die Begleitperson zu informieren, wo was zu finden ist. Noch ein Extra-Tipp von der Hebamme: „Am besten stellt man die fertig gepackte Kliniktasche gut sichtbar an die Haustür oder direkt ins Auto. So vergessen die Eltern sie nicht, wenn es losgeht.“
Was gehört in die Kliniktasche zur Geburt?
Für die Kliniktasche eignet sich eine mittelgroße Reisetasche. „Man sollte allerdings bedenken, dass Mama und Baby für den Stationsaufenthalt andere Dinge benötigen als für den Kreißsaal“, betont die Hebamme. „Eine Geburt kann durchaus auch mal länger gehen. Es empfiehlt sich deshalb, die Dinge für den Kreißsaal in eine separate kleine Tasche zu packen. So muss man nicht alles durchsuchen oder etwas mitnehmen, das während der Geburt gar nicht benötigt wird.“
Diese Dokumente dürfen in der Kliniktasche nicht fehlen:
Das braucht die Mama im Kreißsaal:
Extra-Tipp von der Hebamme:
„Ein sogenannter Geburtskamm kann bei der Wehenverarbeitung helfen. Der Kamm ist so gestaltet, dass man ihn mit einer Hand umgreift und fest drücken kann. Dadurch drücken sich die Zinken in die Handballen, wodurch man von den Geburtsschmerzen abgelenkt wird.
Hat das Kleine das Licht der Welt erblickt, bekommt die Familie zunächst noch Zeit zum Ankommen, bevor es auf die Station 21 der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Schwarzwald-Baar Klinikum geht. In der Regel sind die Mütter mit ihrem Nachwuchs dort zwei bis vier Tage.

Das sollte für den Aufenthalt auf der Wochenstation dabei sein:
Je nach Belegung stehen gegen Zuzahlung auch Familienzimmer zur Verfügung, sodass auch die Begleitperson im Klinikum übernachten kann.
Was darf zuhause bleiben?
Auf unserer Wöchnerinnen-Station werden die kleinen und erwachsenen Patienten bestmöglich versorgt. Um Dinge wie Netzhöschen, Binden und alles rund ums Stillen müssen sich die Mütter deshalb keine Gedanken machen. Auch Artikel wie Stilleinlagen, Brustwarzensalbe und Stillhütchen gibt es vor Ort. Natürlich wird auch das Baby bestens umsorgt und bekommt während des Aufenthalts Schnuller, Windeln und Strampler vom Klinikum.
Checkliste für die Kliniktasche zum Download
Damit unsere Patientinnen bestens für die Geburt im Kreißsaal und den Aufenthalt in unserer Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe vorbereitet sind, gibt es hier die Checkliste für die Kliniktasche zum kostenfreien Download.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Unsere Expertin:
Xenia Hummel
Leiterin des Kreißsaals in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Weitere Informationen:
Zur Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Unser Service für (werdende) Eltern
Kontakt:
Schwarzwald-Baar Klinikum
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Prof. Dr. med. Christoph Domschke, MHBA
Klinikstraße 11
78052 Villingen-Schwenningen
Tel.: +49 7721 93-3101
Fax: +49 7721 93-93109
E-Mail: sekretariat.frauenklinik@sbk-vs.de