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27/08/2026
Gestochen scharf, schnell und nachhaltig

Bild zur Pressemitteilung MRT
Hightech-Magnetresonanztomographie-Gerät in Donaueschingen

Villingen-Schwenningen/Donaueschingen. Großer Techniksprung in der Radiologie: Ein neues Magnetresonanztomographie-Gerät (MRT) hat kürzlich im Klinikums-Standort Donaueschingen Einzug gehalten. Es liefert sehr scharfe und deutliche Bilder, arbeitet doppelt so schnell wie sein Vorgänger und verbraucht dabei viel weniger Ressourcen. Für Patienten ist die Untersuchung komfortabler dank kürzerer Dauer und geringerer Geräuschentwicklung. Vor allem bietet das neue System aber einen großen Mehrwert für die Behandlung.

„Das neue MRT-Gerät beinhaltet eine KI-gestützte Software und liefert beeindruckend deutliche Bilder“ erklärt Prof. Dr. Dr. med. Stefan Wirth, Direktor des Instituts für Radiologie und Nuklearmedizin im Schwarzwald-Baar Klinikum. „Das ist von großer Bedeutung für die Diagnose und für die anschließende Therapieentscheidung der behandelnden Ärzte.“ Veränderungen sind millimetergenau zu erkennen. „Egal, ob Tumorsuche und -kontrolle, Abklärung von Schmerzen – insbesondere nach Unfällen oder bei Abnutzungserscheinungen –, Suche nach Durchblutungsstörungen oder Gefäßmissbildungen: Mit Ausnahme bestimmter Untersuchungen der Beine können wir mit bestmöglicher Bildqualität nahezu allen Fragestellungen in allen Körperregionen nachgehen“, fasst der Radiologe begeistert zusammen. „Damit nutzen wir einmal mehr eine sehr fortschrittliche Technologie, von der viele unserer Patienten im Klinikum profitieren können.“

Das MRT-Gerät arbeitet äußert schnell. „Zwar ist es nicht mehr wie das bisherige Modell seitlich offen gebaut, was manchmal eine Erleichterung für Patienten mit Platzangst sein konnte“, meint Prof. Wirth. „Aber dafür dauert die Untersuchung jetzt nur noch etwa halb so lang wie bisher, was auch ein Vorteil für die Patienten ist.“

Darüber hinaus ist das neue Gerät besonders nachhaltig. Professor Wirth: „In Sachen Energiesparen ist es sozusagen ganz vorne dabei – das intelligente System benötigt im Vergleich zu herkömmlichen Geräten weniger Helium, außerdem werden beispielsweise energieintensive Geräteteile, wenn sie nicht mehr benötigt werden, automatisch abgeschaltet. Dadurch lassen sich etwa 50 Prozent des Helium- und Stromverbrauchs einsparen.“

Das Schwarzwald-Baar Klinikum hat insgesamt 1,7 Millionen Euro in die Bildgebung investiert. „Wichtig war bei dieser Entscheidung für das neue MRT nicht nur, im Hinblick auf exzellente Bildgebung und lange Laufzeiten allerneueste Technik verfügbar zu machen“, so Professor Wirth. „Sondern die Softwarebestandteile ermöglichen es auch, flexibel zu bleiben. Wir haben die Möglichkeit, das Gerät zu einem späteren Zeitpunkt auch an einen anderen Ort umzusetzen. In Anbetracht der weiteren Entwicklung des Klinikums-Standortes Donaueschingen ist das ein wichtiger Punkt.“

Das neue Gerät kommt allen stationär im Klinikum aufgenommen Patienten zugute. Außerdem auch Patienten, die ambulant im Klinikum versorgt werden, beispielsweise vor oder nach einem Klinikaufenthalt oder in Sonderfällen wie der Abklärung von Arbeitsunfällen.
Für Patienten, die gesetzlich versichert sind, gelten bei ambulanten Untersuchungen besondere rechtliche Vorgaben. „Als Klinik-Radiologie dürfen wir diese nur in bestimmten Fällen für eine Magnetresonanztomographie annehmen“, erklärt Professor Wirth. „Beispielsweise im Zusammenhang mit einem stationären Aufenthalt. Darüber hinaus gibt es keine weiteren Einschränkungen.“

Bild:
Einmal mehr setzt das Schwarzwald-Baar Klinikum auf Hightech-Lösungen. Das Radiologie-Team freut sich über die damit verbundenen Vorteile in der Patientenversorgung (von links): Salih Hamcan (Oberarzt), Prof. Dr. Dr. med. Stefan Wirth (Direktor des Instituts), Edwina Prediger (Oberärztin) und Lena Becker (Medizinische Technologin für Radiologie)

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