Gefäßzentrum Schwarzwald-Baar
Im Februar 2005 konnte im Rahmen der fusionsbedingten Umstrukturierung das Gefäßzentrum aus der Taufe gehoben werden.
Kernabteilungen dieses Zentrums waren/sind neben der Klinik für Gefäßchirurgie, die Klinik für Innere Medizin IV Angiologie und das Institut für Radiologie und Nuklearmedizin. Enge interdisziplinäre Zusammenarbeit in Diagnostik und Behandlung von Gefäßerkrankungen aller Art charakterisieren die hochspezialisierten Leistungen des Zentrums. Das Spektrum reicht von der Hauptschlagader und den hirnversorgenden Arterien über die Eingeweideschlagadern und die Extremitätenarterien bis hin zu allen Erkrankungen des venösen Gefäßnetzes.
Regelmäßige Konferenzen, in denen strukturiert das individuelle Krankheitsbild eines jeden einzelnen Patienten von allen beteiligten Spezialisten besprochen wird, garantieren eine optimale, dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechende Behandlung. Diese enge Kooperation hilft wesentlich Zeit zu sparen, Doppeluntersuchungen zu vermeiden und dem Patienten rasch ein speziell auf ihn zugeschnittenes Therapiekonzept anzubieten.
Am Gefäßzentrum Schwarzwald-Baar sind neben den o.g. Abteilungen, auch weitere Assoziationspartner aus dem Bereich der niedergelassenen Ärzteschaft und dem Klinikum beteiligt.
Aus dem Klinikum selbst sind insbesondere die Ärzte der Klinik für Neurologie (Direktor PD Dr. Kimmig) und der Klinik für Innere Medizin I Gastroenterologie (Direktor Prof. Dr. Staritz) häufig in die Behandlung von Gefäßpatienten integriert.
Neben der fachärztlichen Betreuung ist auch eine hochqualifizierte Versorgung gefäßkranker Patienten im Pflegebereich gewährleistet, unterstützt durch langjährige spezielle Erfahrung der Physiotherapeuten (Krankengymnasten).
Das Gefäßzentrum Schwarzwald-Baar verfügt über sämtliche apparative Möglichkeiten, um seiner Aufgaben auf dem neuesten Stand der Technik gerecht zu werden.

- Anerkanntes Gefäßzentrum
So stehen am Standort Donaueschingen zwei hochmoderne Operationssäle, die neu in Betrieb genommen wurden, zur Verfügung. Außerhalb des Operationsbereiches werden 2 Angiografie-Arbeitsplätze (Röntgenanlagen zur Gefäßdiagnostik und Katheterbehandlung) bereitgehalten. Hinzu kommen ein Computertomografie-Gerät (CT) und der erst Anfang dieses Jahres in Betrieb genommene, dem aktuellsten Stand der Medizintechnik entsprechende Kernspintomograf MRT). Mit diesem ist es beispielsweise möglich, hochauflösende Bilder der menschlichen Gefäße ohne Anwendung von Röntgenstrahlen zu erhalten.
Nach Abschluss des Zertifizierungsverfahrens und Audit durch eine Kommission der DGG, erhielt das Gefäßzentrum im April die Zertifizierungsurkunde.
Das Gefäßzentrum Schwarzwald-Baar präsentiert sich als hochmoderne Einrichtung, deren Einzugsgebiet weit über den Landkreis hinausgeht. Neben einem außergewöhnlich hohen medizinischen und technischen Standard bietet es ein angenehmes Ambiente für die Unterbringung seiner Patienten.






