Hauptnavigation überspringen, zur Unternavigation

Hauptnavigation überspringen, zum Seiteninhalt

zur Startseite (Logo des Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen GmbH, mit Bildcomposing im Hintergrund)
Unternavigation überspringen, zum Seiteninhalt

Pflege

WIR WOLLEN IHNEN AUCH BEI DER PFLEGE HELFEN
Unser Pflegedienst gibt Ihnen  Hinweise.

Nachfolgend erfahren Sie, was Sie in der für Sie sicherlich nicht ganz einfachen krankheitsbedingten Situation beachten sollten.

Pflegedirektorin
Bernadette Link
Telefon: 07721 / 93-1705

Mundpflege bei Chemotherapie

Vorbeugung und Behandlung einer Mundschleimhautentzündung und ihrer Folgen 

Zu den häufigen Nebenwirkungen einer Chemotherapie gehört - je nach Medikament - eine Entzündung der Mundschleimhaut, das heißt eine so genannte Stomatitis. Die gute Nachricht vorne weg: Eine solche Entzündung ist reversibel, bildet sich also nach Abschluss der Behandlung zurück.

Die folgenden Informationen sollen Ihnen helfen, diese Nebenwirkung zu verstehen und vor allen Dingen erklären, was Sie selbst zur Verbesserung Ihres Befindens tun können.

Durch Anklicken der Überschriften im Inhaltsverzeichnis gelangen Sie gleich zu dem gewünschten Kapitel.

LinkDie Mundpflege während der Chemotherapie

Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zum Thema Mundschleimhaut:

LinkAufgaben der Mundschleimhaut
LinkChemotherapie und Mundschleimhaut
LinkWas ist eine Stomatitis?
LinkDirekte Stomatitis
LinkChemotherapeutika, die eine Stomatitis verursachen
LinkIndirekte Stomatitis
LinkAuswirkungen der Stomatitis für den Patienten
LinkÜbersicht über verschiedene Mundspüllösungen
LinkWas tun, falls sich doch eine Stomatitis eingestellt hat?
LinkWas tun bei Schmerzen?
LinkWas tun bei Schluckbeschwerden?
LinkEin Wort zum Schluss

Die Mundpflege während der Chemotherapie

Ziel einer jeden Vorbeugung, ganz unabhängig von der gewählten Methode, ist eine saubere, intakte Mundschleimhaut, soweit dies unter den Therapiebedingungen möglich ist.

Es gibt einige einfache, aber wirksame Grundregeln zur Mundpflege, die zur Vorbeugung beachtet sein wollen:

  • Nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen soll eine gründliche Mundpflege durchgeführt werden.
  • Benutzen Sie dazu bitte eine weiche Zahnbürste mit abgerundeten, gleichmäßig hohen Borsten und festem Griff.
  • Wechseln Sie Ihre Zahnbürste alle 4 Wochen.
  • Bei der Gefahr von Schleimhautblutungen können Sie statt der Zahnbürste Mullkompressen verwenden, die Sie zur Zahnpflege um den Finger wickeln; verzichten Sie dann bitte auf Zahnseide.
  • Falls Sie Zahnprothesen tragen, müssen natürlich auch diese gut gereinigt werden.
  • Spülen Sie den Mund eine Minute lang aus, um Speisereste zu entfernen.
  • Alkoholhaltige Mundwässer trocken die Schleimhaut auf Dauer aus und können reizend wirken, daher sollte Sie diese vermeiden.

Nach oben

Zur Mundspülung bieten sich an:

  • einfach Wasser; Patienten, die abwehrgeschwächt sind, können auch Mineralwasser oder stilles Wasser benutzen;
  • Kamillentee und Salbeitee wirken entzündungshemmend und desinfizierend;
  • Pfefferminztee wirkt antiseptisch (keimtötend)
  • es wird empfohlen, offene Tees zu benutzen; damit keine Gerbsäure freigesetzt wird, welche die Mundschleimhaut aus­ trocknet, den Tee nicht länger als 3 Minuten ziehen lassen.

Vermeiden Sie eine zusätzliche Reizung der Mundschleimhaut durch:

  • zu heiße Speisen oder Getränke
  • sehr scharf gewürzte Speisen
  • Nikotin
  • hochprozentigen Alkohol

Führen Sie täglich eine Inspektion der Mundhöhle durch:

  • Benutzen Sie eine Taschenlampe, um die Mundhöhle auszuleuchten
  • Finden sich gerötete oder wunde Stellen?
  • Haben sich weißliche, zähe Beläge gebildet?
  • Teilen Sie Auffälligkeiten und Beschwerden dem Pflegepersonal oder dem Arzt mit.

Nach oben

Aufgaben der Mundschleimhaut

Der ganze Verdauungstrakt, angefangen von der Mundhöhle, über den Magen bis hin zum Darm ist mit einer speziellen Schicht ausgekleidet, einer so genannten Schleimhaut, deren Struktur entsprechend dem jeweiligen Abschnitt des Verdauungstraktes in ihrem Aufbau etwas variiert.

Die Mundschleimhaut hat mehrere Aufgaben zu erfüllen, was wir im Alltag nur selten wahrnehmen, es sei denn, dass sie sich entzündet hat (typisch sind Aphten), dass man sich auf die Wangen gebissen oder sich an einem heißen Getränk verbrannt hat. Zu den Aufgaben der Mundschleimhaut gehören:

  • Auskleidung der Mundhöhle
  • Schutz vor äußeren Einflüssen und Schädigungen (mechanisch, thermisch, chemisch)
  • Schutz vor dem Eindringen von Krankheitserregern
  • Bildung von Mucus (Schleim);
  • Bildung von Enzymen für die Kohlehydratverdauung;
  • hierzu sind in die Mundschleimhaut zahlreiche Drüsen eingebaut

Um diese Aufgaben zu erfüllen, muss sich die Mundschleimhaut sehr oft erneuern. Das merkt man daran, dass ein Defekt in der Mundhöhle in der Regel sehr schnell heilt.

Nach oben

Chemotherapie und Mundschleimhaut

Tumorzellen sind Zellen, die sich schnell teilen, was eine Vermehrung der Zellen bedeutet. Dadurch wächst der Tumor. Bei einer Chemotherapie werden oft Zytostatika eingesetzt; das sind Medikamente, welche die Teilung und damit die Vermehrung von Zellen stoppen. Leider wirken solche Medikamente oft nicht "punktgenau", das heißt, dass neben den Tumorzellen andere schnell teilende Zellen getroffen werden, und zwar auch die Schleimhautzellen des Verdauungstraktes.

Nach oben

Was ist eine Stomatitis?

Eine Stomatitis ist eine Entzündung der Mundschleimhaut.

Dabei werden verschiedene Formen (direkte / indirekte) und verschiedene Auslöser unterschieden. Eine Stomatitis wird in vier Schweregrade eingeteilt (siehe unten).  

In Zusammenhang mit einer Chemotherapie ist festzuhalten: Eine Stomatitis

  • ist eine Nebenwirkung der Chemotherapie
  • ihre Auswirkungen sind behandelbar
  • sie ist reversibel, das heißt, sie bildet sich nach der Therapie zurück

Im klinischen Sprachgebrauch ist oft von "Mukositis" die Rede. Eine Mukositis ist ganz allgemein eine Entzündung von Schleimhautgewebe, unabhängig von der betroffenen Region. Wenn damit eine Entzündung im Bereich der Mundhöhle bezeichnet werden soll, spricht man von einer "oralen Mukositis"

Nach oben

Direkte Stomatitis

Es werden verschiedene Faktoren unterschieden, die eine Stomatitis verursachen. Auslöser einer direkten Stomatitis sind:

  • die Substanz der Chemotherapie; nicht alle Zytostatika führen zu einer Stomatitis und nicht alle Mundschleimhautentzündungen sind gleich stark ausgeprägt
  • die Dosis des Medikaments und die Behandlungsdauer spielen eine Rolle, wobei diese Richtgrößen von Patient zu Patient unterschiedlich sind
  • Alkohol und vor allem Nikotin belasten die Mundschleimhaut; daher auch unsere dringende Bitte an die Patienten, wenn schon nicht ganz, dann doch wenigstens für die Dauer der Therapie mit dem Rauchen aufzuhören
  • mechanische Schädigungen wie eine zu harte Zahnbürste, grobe Nahrungsmittel
  • thermische Schädigungen wie heiße Speisen oder Getränke

Nach oben

Chemotherapeutika, die eine Stomatitis verursachen

In der nachstehenden Tabelle ist eine ganze Reihe von Zytostatika aufgelistet, die eine Stomatitis auslösen können. Dabei ist zu beachten, dass jeder Patient in Bezug auf Veränderungen der Mundschleimhaut anders reagiert, zum Beispiel je nach bereits bestehenden Problemen in der Mundhöhle. Auch die Verabreichung mehrerer Zytostatika im Rahmen einer Kombinationstherapie spielt hinsichtlich des Risikos einer Stomatitis eine Rolle. Daher hat die Tabelle nur die Funktion einer kurzen Übersicht, trifft aber keine Aussage über die Wahrscheinlichkeit oder den Schweregrad einer Stomatitis.

 
Actinomycin D
Adriamycin
Amsacrin, m-AMSA
Amethopterin
Bendamustin
Bleomycin
Camptothecin
Capecitabin
Camustin, BCNU
Cytarabin
Daunorubicin
Doxorubicin (auch lipos.)
Epirubicin
Etoposid
5-Fluorouracil
Idarubicin
Methotrexat
Mercaptopurin
Mitomycin C
Mitoxantron
Raltitexed
Thiotepa
Vinblastin
Vincristin; Onkovin

Nach oben

Indirekte Stomatitis

Eine indirekte Stomatitis ist eine Folge der direkten, die immer dann auftritt, wenn sich auf eine vorschädigte Mundschleimhaut Krankheitserreger aufsetzen, die entweder natürlicherweise in der Mundhöhle nicht vorkommen, oder wenn natürliche Keime aufgrund der schlechten Abwehrlage schädlich werden.

Auslöser einer indirekten Stomatitis sind:

  • eine schlechte Abwehrlage, wobei diese durch die Krankheit selbst bedingt sein kann oder als Nebenwirkung der Therapie auftritt; die Mundschleimhaut wird anfälliger für Krankheitserreger, das heißt für Pilze, Viren und eventuell Bakterien, weil der Körper keine oder nur eingeschränkte Möglichkeiten hat, diese ?Eindringlinge? zu bekämpfen
  • Mundtrockenheit und verminderte Speichelproduktion führen dazu, dass der Selbst­reinigungs­mechanismus der Mundhöhle nicht mehr funktioniert
  • eine schlechte Mundhygiene hat zur Folge, dass Speisereste in der Mundhöhle verbleiben; diese zersetzen sich und es werden giftige Abbau­produkte freigesetzt.

Nach oben

Auswirkungen der Stomatitis für den Patienten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Stomatitis in vier Schweregrade unterteilt und dabei neben dem Aussehen der Mundschleimhaut vor allem beschrieben, welche Folgen die Entzündung der Mundschleimhaut für den Patienten hat. Im Wesentlichen sind dies:

  • örtlicher Befund: also sichtbare Veränderungen in der Mundhöhle
  • Missempfindungen und Schmerzen
  • Einschränkungen der Nahrungsaufnahme

Das dringlichste Problem, das den Pflegenden und Ärzten im stationären wie im ambulanten Bereich immer wieder begegnet, sind Schmerzen und damit verbundene Schluckbeschwerden. Schon an dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die moderne Pflege und Medizin zahlreiche Möglichkeiten kennt, hier Linderung zu verschaffen, und dass unsere Patienten ermutigt werden sollen, davon Gebrauch zu machen. Schmerzen dürfen und müssen in der heutigen Zeit im Zusammenhang mit einer Tumorerkrankung oder -therapie nicht mehr sein!

Die nachfolgende Tabelle zeigt die WHO-Einteilung der Stomatitis:

     
I Leichte Rötungen einzelner Stellen
Schwellungen
Schmerzempfindlichkeit, Brennen besonders bei scharfen und heißen Speisen
normale Nahrungsaufnahme
II fleckenförmige Entzündungen
zäh gelbliche Beläge
oberflächliche Schädigungen
helle Flecken
weiche, milde Speisen können meist problemlos gegessen werden
III ineinander fließende entzündete Flächen
flächige Schädigungen der Mundschleimhaut
evtl. leicht blutende Ulzerationen
Verkrustungen; Aphten
ca. 25 % der Mundschleimhaut
sehr starke Schmerzen
sehr starkes Brennen
meist nur noch Einnahme von Flüssigkeiten
IV blutende Ulzerationen
Nekrosen
50 % der Mundschleimhaut
sehr starke Schmerzen
Ernährung durch den Mund nicht mehr möglich

Nach oben

Übersicht über verschiedene Mundspüllösungen

Substanz Wirkung Nebenwirkung / Hinweis Anwendung
Wasser Befeuchtung keine nach den Mahlzeiten,
vor der Nachtruhe,
bei Bedarf häufiger:
1 Min. spülen
Kamillentee;
Malventee
gering entzündungs­hemmend;
gering desinfizierend
keine nach den Mahlzeiten,
vor der Nachtruhe,
bei Bedarf häufiger:
1 Min. spülen
Salbeitee leicht desinfizierend leicht austrocknend nach den Mahlzeiten,
vor der Nachtruhe,
bei Bedarf häufiger:
1 Min. spülen
NaCL 0,9% reinigend,
befeuchtend
keine nach den Mahlzeiten,
vor der Nachtruhe,
bei Bedarf häufiger:
1 Min. spülen
Glandomed® reinigend unverdünnt anwenden nach den Mahlzeiten,
vor der Nachtruhe,
bei Bedarf häufiger:
1 Min. spülen

Nach oben

Was tun, falls sich doch eine Stomatitis eingestellt hat?

Falls sich eine Entzündung der Mundschleimhaut eingestellt hat, bedarf diese natürlich der Behandlung.

Die Stomatitis soll abheilen, zusätzliche Infektionen sollen vermieden werden.

  • Die Mundspülung mit Salbei ist auch hier eine gute Möglichkeit, um die Mundhöhle zu reinigen und Entzündungen zu mildern;
  • ebenfalls entzündungshemmend wirken Myrrhetinktur und Sanddorn-Öl;
  • heilungsfördernd wirken Spüllösungen, die den Wirkstoff Dexpanthenol enthalten, den Sie vielleicht von verschiedenen Wund- und Heilsalben kennen;
  • Mundspüllösungen, die den Wirkstoff Chlorhexidin enthalten, werden in ihrem Nutzen mittlerweile kontrovers diskutiert;
  • wenn sich eine direkte Stomatitis zu einer indirekten ausweitet, die Mund­schleimhaut also zusätzlich von Krankheitserregern befallen wird, wirken gezielt eingesetzte Medikamente solchen Krankheitserregern entgegen;
  • je nach Therapieschema wird vorbeugend ein Medikament gegen einen Pilz-Befall (Soor-Stomatits) der Mundhöhle verordnet.

Es ist wichtig, eine ausreichende Ernährung der Patienten sicherzustellen, auch wenn das Kauen und Schlucken beschwerlich oder gar nicht möglich ist.

Und schließlich muss eine Stomatitis so behandelt werden, dass ? wenn irgend möglich ? eine laufende Chemotherapie nicht wegen dieser Neben­wirkung unterbrochen werden muss.

Nach oben

Was tun bei Schmerzen?

Ein Schwerpunkt der Behandlung einer Stomatitis liegt auf der Schmerztherapie, denn die Patienten fühlen sich am meisten durch die Schmerzen in der Mundhöhle beeinträchtigt, die das Essen erschweren.

Wir bitten unsere Patienten daher, Missempfindungen in der Mundhöhle, Schmerzen oder Schluckbeschwerden dem Pflegepersonal oder den Ärzten mitzuteilen, damit rasch schmerz­lindernde Maßnahmen eingeleitet werden können.

  • Wenn nur wenige Stellen in der Mundhöhle entzündet sind gibt es die Möglichkeit, ein örtlich betäubendes Gel auf diese Stellen aufzutragen.
  • Ferner gibt es Lösungen, die man vor den Mahlzeiten in den Mund gibt, den Mund damit spült und je nach Medikament auch schluckt; diese Lösungen bewirken ebenfalls eine örtliche Betäubung.
  • Gute Erfahrungen haben wir mit hoch wirksamen Schmerztabletten gemacht, die ca. 30 Minuten vor der Mahlzeit eingenommen werden. Patienten, die beim Essen ein Brennen oder Schmerzen verspüren, kann so Linderung verschafft werden, womit das Essen über längere Zeiträume problemlos möglich ist.
  • Schließlich gibt es bei besonders stark ausgeprägten Mundschleimhaut­­entzündungen die Möglichkeit, Schmerzmittel über die Vene als Dauerinfusion zu verabreichen

Die Erfahrung zeigt, dass Patienten, die die Schmerzen auszuhalten versuchen, auch die Mundpflege nicht mehr ordentlich durchführen können. Die in der Mundhöhle verbleibenden Speise­reste verschlimmern die Entzündung, die Beschwerden nehmen zu - schon hat sich ein Kreislauf gebildet.

Nach oben

Was tun bei Schluckbeschwerden?

Neben der Schmerztherapie können Sie als Patient oder Angehöriger einfache aber wirkungsvolle Maßnahmen ergreifen, um etwaige Beschwerden beim Essen zu verringern:

  • Essen Sie nur das, was Ihnen wirklich schmeckt und keine Schmerzen verursacht; die alte Regel "Sie müssen sich zwingen!" gilt nicht mehr!
  • Verwenden Sie scharfe Gewürze und Zitrusfrüchte zurückhaltend.
  • Verfeinern Sie die Speisen mit Sahne.
  • Essen Sie nicht zu heiß!
  • Pürieren Sie die Speisen oder überbrücken Sie die Zeit mit gebundenen Suppen, Süß­speisen und dergleichen mehr.
  • Wenn Sie nur kleine Mengen essen können, verteilen Sie die Mahlzeiten auf fünf bis sechs "Snacks" am Tag.
  • Sie können den Energiegehalt steigern, indem Sie mehr Zucker oder zusätzlich Fett (z.B. so genannte MCT-Fette) verwenden.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Verordnung von Zusatznahrung ("Astronautenkost"), die in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich ist.

Nach oben

Ein Wort zum Schluss

Liebe Patientin, lieber Patient,
liebe Angehörige!

Viele Informationen können mitunter sehr verunsichern, vor allem dann, wenn man von allen Seiten "gute Ratschläge" bekommt. Besprechen Sie Ihre Fragen mit dem Pflegepersonal und den Ärzten im ambulanten wie im stationären Bereich. Unsere Erfahrung soll Ihnen helfen, Ihren Weg durch die Zeit der Therapie zu finden.

Denken Sie daran und lassen Sie sich ermutigen:

  • Sie können als Patient viel für ihr Befinden tun, indem Sie sich selbst in den Blick nehmen ;
  • Gönnen Sie Ihrer Mundpflege für die Zeit der Therapie einen hohen Stellenwert;
  • halten Sie sich vor Augen, dass sich eine Stomatitis - falls sie sich denn eingestellt hat - wieder zurück bildet.

Nach oben



Die vorliegenden Ausführungen können nur einen Überblick über das Thema "Mundpflege bei Chemotherapie" geben und ersetzen nicht das Gespräch mit dem behandelnden Arzt.

Die hier enthaltenen Informationen wurden sorgfältig recherchiert. Dennoch muss darauf hingewiesen werden, dass pflegerische und medizinische Kenntnisse einem ständigen Wandel unterliegen.

Die Nennung von Substanz- und Handelsnamen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Aktualisiert: 29.02.2012

Di. 22.05.2012

Schnellfinder:

Suche

Seitenende erreicht, zum Seitenanfang