Wann ist ärztlicher Rat gefragt?
Anders sieht es aus, wenn das Kind tagsüber keine Kontrolle über das Wasserlassen hat. Dann sei es bereits ab dem zweiten oder dritten Lebensjahr wichtig abzuklären, warum das Kind in die Hose macht, so die Medizinerin. Die Basisdiagnostik könne in jeder ärztlichen Praxis erfolgen, primäre Ansprechpartner seien zumeist die Kinder- und Jugendärzte. Für weitere fachärztliche Untersuchungen sind Urologen die richtige Adresse.
Zunächst einmal müsse man sich auf „Spurensuche" begeben und ganz zentrale Fragen klären, unter anderem: Nässt das Kind nur nachts oder auch tagsüber ein? Wie häufig kommt das vor? Wie viel und wie regelmäßig trinkt das Kind? Wie oft geht das Kind am Tag zur Toilette? Und wie klappt es mit dem Stuhlgang? Hinzu kommt eine körperliche Untersuchung. Im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung lässt sich feststellen, ob eine organische Störung vorliegt. Zudem wird der Urin unter die Lupe genommen.

Weitere Informationen:
Weiterführende Informationen rund ums „Einnässen im Kindesalter – Enuresis und kindliche Harninkontinenz" finden Sie auf unserer Homepage
Unsere Expertin:
Prof. Dr. med. Daniela Schultz-Lampel
Direktorin des Kontinenzzentrums Südwest
Fachärztin für Urologie
Kontakt:
Schwarzwald-Baar Klinikum
Kontinenzzentrum Südwest
Prof. Dr. med. Daniela Schultz-Lampel
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