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04/12/2023
Faszinierende Einblicke in die Pflege der Zukunft

Pflegekongress des Schwarzwald-Baar Klinikums in der Neuen Tonhalle Villingen-Schwenningen

Villingen-Schwenningen. Unter dem Motto „Science Fiction im Pflegealltag – Digitalisierungsstrategien und Entwicklungstendenzen in der Gesundheitsversorgung“ richtete das Schwarzwald-Baar Klinikum am 22. November 2023 erstmals einen Pflegekongress in der Neuen Tonhalle in Villingen-Schwenningen aus. Mehr als 130 Teilnehmer aus dem Bereich der Pflege nahmen an der Veranstaltung teil, darunter Fachkräfte aus der Region und aus ganz Baden-Württemberg. Auf der Agenda standen spannende Vorträge und Workshops. Zwischen den Programmpunkten sorgte der Moderator und Kabarettist Dr. Oliver Tissot für Unterhaltung. Kooperationspartner des Kongresses war die Hochschule Furtwangen.

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse und die rege Beteiligung an unserem Pflegekongress“, sagt Arne Holthuis, Leitender Pflegedirektor des Schwarzwald-Baar Klinikums. „Pflege ist eine Profession, die sich stetig weiterentwickelt. Experten aus ganz Deutschland haben einen konkreten Blick in die Zukunft geworfen: Wie sieht die Pflege der Zukunft aus? Von welchen technischen Entwicklungen können wir in der täglichen Arbeit profitieren?“

In ihrem Vortrag zum Zertifizierungsverfahren „Pflegeattraktiv“ erläuterte Sabrina Roßius, Geschäftsführerin vom Bundesverband Pflegemanagement, welche Rahmenbedingungen für beruflich Pflegende immer wichtiger werden. Prof. Dr. Christophe Kunze, Vorstand des Instituts Mensch, Technik und Teilhabe der Hochschule Furtwangen, beleuchtete die Einsatzmöglichkeiten, Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz in der Pflege. Er betonte: „Damit KI-Systeme in der Pflege erfolgreich sein können, ist der Einbezug pflegerischer Expertise im Entwicklungsprozess unerlässlich.“ Prof. Dr. Peter König, ebenfalls Vorstand des Instituts Mensch, Technik und Teilhabe der Hochschule Furtwangen, berichtete von den Erfahrungen bei der Einführung von Pflegetechnologien im Akutkrankenhaus.

Im Anschluss an die Vorträge konnten die Teilnehmer in verschiedenen Workshops ihr Wissen vertiefen und selber aktiv werden. Mitarbeiter der Hochschule Furtwangen und des Schwarzwald-Baar Klinikums zeigten unter anderem, wie mithilfe von Simulationspuppen das Lernen und Lehren verbessert wird. Auch den Einsatz von Virtual- und Augmented-Reality-Brillen konnten die Teilnehmer ausprobieren.

„Ich finde es spannend zu sehen, welche technischen Möglichkeiten es bereits gibt“, sagt Susann Wille, Kinderkrankenpflegerin im Klinikum Konstanz. „Jeder kann für seinen Bereich überlegen: Was hilft meinen Patienten?“ Auch Marina Barth, Intensivpflegekraft im Schwarzwald-Baar Klinikum, nimmt einige Impulse mit. Sie sagt: „Meiner Meinung nach ist es wichtig, offen zu sein für neue technische Entwicklungen. Gleichzeitig ist klar, dass wir Pflegekräfte nicht ersetzbar sind. Auch in Zukunft kommt es auf uns und unsere Kompetenzen an.“

Titelbild:
Freuen sich über die positiven Rückmeldungen zum Pflegekongress 2023 (von links): Lisa Schweizer, Ramona Kopp, Arne Holthuis (alle Pflegedirektion Schwarz-wald-Baar Klinikum), Moderator Dr. Oliver Tissot, Prof. Dr. Christophe Kunze, Prof. Dr. Peter König (beide Hochschule Furtwangen) und Joachim Kwiotek (Pflegedirektion Schwarzwald-Baar Klinikum).

Bild 2:
Prof. Dr. Christophe Kunze, Vorstand des Instituts Mensch, Technik und Teilhabe der Hochschule Furtwangen, beschreibt die Einsatzmöglichkeiten, Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz in der Pflege.

Bild 3:
Im Workshop „Lernen mit Simulanten? Anwendungsmöglichkeiten in der Ausbildung von Intensivpflegekräften am Schwarzwald-Baar Klinikum“ werden die Teilnehmer selber aktiv.

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