12/11/2025
Ausgezeichnete Behandlungsqualität in Villingen-Schwenningen – Ende der Kooperation mit dem Klinikum Kreis Tuttlingen
Brustzentrum des Schwarzwald-Baar Klinikums erneut von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert
Villingen-Schwenningen. Die Deutsche Krebsgesellschaft hat dem Brustzent-rum im Schwarzwald-Baar Klinikum kürzlich wieder die hervorragende Qualität bei der Behandlung von Patientinnen mit Brustkrebs bescheinigt. Das Brustzentrum in Villingen-Schwenningen erfüllt seit 21 Jahren die hohen Anforderungen an die medizinische Ausstattung, die fachliche Expertise und die notwendige Erfahrung. Eine Änderung wird es ab 2026 geben: Das Schwarzwald-Baar Klinikum hat die bisherige Kooperation mit dem Klinikum Landkreis Tuttlingen – das Brustzentrum wurde ursprünglich gemeinsam gegründet – zum Jahresende gekündigt. Das bedeutet, dass es zu Beginn 2026 nur noch in Villingen-Schwenningen ein zertifiziertes Brustzentrum geben wird.
„Wir im Schwarzwald-Baar Klinikum erfüllen nicht nur alle Anforderungen, sondern haben auch von den Prüfenden eine sehr positive Rückmeldung zum Ergebnis des Rezertifizierungs-Audits erhalten. Darüber freuen wir uns sehr“, so Prof. Dr. med. Christoph Domschke, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Schwarzwald-Baar Klinikum und Leiter des Brustzentrums. Die Prüfer haben Leistungszahlen, Prozesse und Strukturen genau unter die Lupe genommen. So konnte bestätigt werden, dass Patienten mit gut- oder bösartigen Brusterkrankungen im Brustzentrum Villingen-Schwenningen umfassend nach neuesten Leitlinien behandelt werden. Als zertifiziertes Zentrum muss die Einrichtung einen fest definierten Leistungskatalog erfüllen, der von der Deutschen Krebsgesellschaft (OnkoZert) überprüft wird.
„Im Brustzentrum bieten wir eine Versorgung auf exzellentem Niveau an, das spiegelt sich in der sehr guten Ergebnisqualität und in der hohen Patientenzufriedenheit wider“, erklärt Prof. Domschke. „Besonders ist, dass wir die ganze Bandbreite an modernen diagnostischen Verfahren sowie medizinischen Methoden im Leistungsspektrum haben.“ Das Team im Schwarzwald-Baar Klinikum bietet sowohl medikamentöse als auch strahlentherapeutische oder operative Therapien an. „Wir setzen stark auf interdisziplinären Austausch. Das heißt, wir erarbeiten gemeinsam mit Experten anderer Fachabteilungen den Behandlungsplan individuell für unsere Patienten mit dem Ziel, sie bestmöglich zu versorgen.“ Zu den Spezialisten gehören speziell ausgebildete Operateure der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Onkologen, Strahlentherapeuten, Radiologen, Pathologen und Psychoonkologen. Außerdem werden die Patientinnen beispielsweise durch Physiotherapeuten und pflegerisch von so genannten „Breast Care Nurses“ betreut, also von auf die weibliche Brust spezialisierten Pflegefachkräften.
Beim Rezertifizierungs-Audit überzeugte das Brustzentrum in Villingen-Schwenningen zudem mit modernen Operationstechniken. „Die Brust kann in den meisten Fällen erhalten bleiben“, erklärt Dr. Markus Keller, Leitender Oberarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und stellvertretender Leiter des Brustzentrums. „Meist ist ein brusterhaltendes Vorgehen in der Behandlung von Krebs vergleichbar wirksam wie das Entfernen der Brust, so dass eine gleiche onkologische Sicherheit gewährleistet ist.“ In den wenigen Fällen, bei denen eine brusterhaltende Operation nicht möglich ist, werden den Patientinnen wiederherstellende Verfahren angeboten. Dabei kann der Brustkörper durch Silikonimplantate ersetzt werden. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Chirurgen der Klinik für Plastische-, Hand- und Ästhetische Chirurgie im Schwarzwald-Baar Klinikum und dem Einsatz zeitgemäßer sowie mikrochirurgischer Techniken ist außerdem ein silikonfreier Brustaufbau mit körpereigenem Gewebe möglich.
Erfahrung und FallzahlenFür die Zertifizierung ist darüber hinaus die Erfahrung der behandelnden Ärzte von Bedeutung, weshalb eine Voraussetzung für die Zertifizierung auch eine ausreichende Anzahl an behandelten Patienten ist. Das Brustzentrum am Schwarzwald-Baar Klinikum verzeichnet inzwischen fast 300 Fälle jährlich, damit gehört es zu den großen Brustzentren in Baden-Württemberg. „Wir behandeln unsere Patienten ganzheitlich – von der Vorsorge bis zur Nachsorge,“, erklärt Prof. Domschke. „Davon profitieren unsere Patienten sehr.“
Ende der Kooperation mit dem Klinikum Landkreis TuttlingenDas Schwarzwald-Baar Klinikum hat bezüglich des Brustzentrums die bisherige Kooperation mit dem Klinikum Landkreis Tuttlingen zum Jahresende gekündigt. Hintergrund dafür ist, dass das Klinikum Landkreis Tuttlingen die für eine Zertifizierung als Brustzentrum erforderlichen Mindestfallzahlen von 100 Fällen im Jahr in den vergangenen zwei Jahren nicht erreicht hat. Das bedeutet, dass es zu Beginn 2026 nur noch in Villingen-Schwenningen ein zertifiziertes Brustzentrum geben wird.
Bild:Nachgewiesen hohe Versorgungsstandards und viel Erfahrung: Im Brustzentrum des Schwarzwald-Baar Klinikums arbeiten Experten vieler unterschiedlicher Fachrichtungen alle gemeinsam für das möglichst beste Behandlungsergebnis ihrer Patientinnen.
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