Operationstechnische Assistenz (OTA)

Im Mittelpunkt der Aufgabengebiete der OTA stehen die Mithilfe bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Maßnahmen der medizinischen Diagnostik und Therapie und die umfassende Betreuung der Patientinnen und Patienten in diesen Arbeitsbereichen. Die Ausbildung befähigt dazu, bestimmte Aufgaben eigenverantwortlich oder im Rahmen der Mitwirkung auszuführen und interdisziplinär mit anderen Berufsgruppen zusammen zu arbeiten. Die Befähigung zur Übernahme der genannten Aufgaben soll durch theoretische und praktische Ausbildung, insbesondere auch durch Vermittlung patientenorientierter Verhaltensweisen und Einstellungen, erzielt werden.

Ausbildung

Dauer:
3 Jahre

Beginn:
Zum 1. Oktober

Inhalte
Mindestens 2.100 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht und 2.500 Stunden praktische Ausbildung, gegliedert in acht Kompetenzschwerpunkte.

Die Ausbildung schließt mit einer schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfung ab, womit die Berufsbezeichnung "Operationstechnische Assistentin" oder "Operationstechnischer Assistent" geführt werden darf.

Praktische Ausbildung
Die praktische Ausbildung erfolgt in der Klinik, mit der ein Ausbildungsvertrag geschlossen wurde, schwerpunktmäßig in den Operationsabteilungen der Fachbereiche Allgemein- und Visceralchirurgie, Unfallchirurgie oder Orthopädie, der Gynäkologie oder Urologie und anderen. Ebenso praktische Einsätze in der Anästhesie, Notaufnahme, Endoskopie, ein Pflegepraktikum auf einer chirurgischen Station u.a.. Für die praktische Ausbildung in den Einsätzen stehen Praxisanleiter/-innen zur Verfügung.

Vergütung:
Die Ausbildungsvergütung ist an den praktischen Ausbildungsorten (Kliniken) zu erfragen.

Arbeitszeiten:
In den jeweiligen Praxiseinsätzen sind die Arbeitszeiten des Früh-, Spät-, Wochenend- und Feiertagsdienstes dienstplanmäßig geregelt.

Urlaub: 
Der Urlaubsanspruch ist nach TVAöD geregelt.
Der Urlaub wird größtenteils kursweise von der Schule geplant.

Unterbringung:
Es gibt vollständig eingerichtete Appartements. Informationen sind über die Treuhand Rebholz GmbH erhältlich.

Verpflegung:
In der Cafeteria der Klinik werden Frühstück, Mittag- und
Abendessen preisgünstig angeboten.

Dienstkleidung:
Wird von den Kliniken gestellt.

Probezeit:
6 Monate.

Sonstiges:
Träger der Ausbildung sind:

  • Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe (ags)
    Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen GmbH
  • Bildungszentrum für Gesundheitsberufe (BZG) Singen - Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz gGmbH

Kooperationskliniken sind:

  • HELIOS Klinik Rottweil
  • Klinikum Hochrhein GmbH
  • Klinikum Landkreis Tuttlingen

Bewerben

Voraussetzungen

  • Gesundheitliche Eignung für die Ausübung des Berufes (ärztliches Attest)
  • Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Realschulabschluss, alternativ Hauptschulabschluss mit abgeschlossener 2-jähriger Berufsausbildung (bzw. anerk. Kranken- oder Altenpflegehelfer/-in)


Bewerbungsverfahren
Bitte bewerben Sie sich an der Klinik, an der Sie die praktische Ausbildung absolvieren wollen. Bei der Suche einer Klinik sind wir Ihnen gerne behilflich.

Unterlagen

  • Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf
  • Schulabgangszeugnis bzw. das letzte Versetzungszeugnis
  • Berufszeugnisse
  • Zeugnisse über absolvierte Praktika
  • Nachweis über die gesundheitliche Eignung für die Ausübung des Berufs


Bewerbungszeitraum

Die Ausbildung beginnt immer zum 1. Oktober. Bewerbungen können ganzjährig eingereicht werden. 

 

Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung inklusive der oben genannten Unterlagen. Bitte nutzen Sie dafür unser Bewerbungsportal, die Ausbildungsplätze finden Sie unter Freie Stellen.

Kontakt

Schwarzwald-Baar Klinikum
ATA-OTA-Schule
Maria Roth, Dipl. Pflegepädagogin (FH)
Kliniken Villingen-Schwenningen
Klinikstr. 11
78052 Villingen-Schwenningen

Sachbearbeitung
Cornelia Lange
Tel.: +49 7721 93-1741
Fax: +49 7721 93-91741
E-Mail: cornelia.lange@sbk-vs.de